
Hi
Mein Name ist Ramona. Ich bin seit vier Jahren verheiratet und Mama einer 1.5 Jahre alten Tochter.
Die Natur spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle.
Lange Spaziergänge mit meiner Familie und unserem Hund Elio gehören zu meinen liebsten Aktivitäten.
Ich bin eine Geniesserin und interessiere mich sehr für gesunde Ernährung. Besonders gerne probiere ich neue Gerichte aus und entdecke dabei immer wieder neue Geschmäcker.
Mit CrossFit habe ich eine sportliche Leidenschaft gefunden, die mir viel Abwechslung, Energie und Begeisterung bietet. Neben körperlicher Aktivität ist mir jedoch auch geistige Entspannung wichtig. Deshalb meditiere ich regelmässig.
Ich schätze die Balance zwischen Familie, Bewegung & Begegnung, gesunder Ernährung, Natur und innerer Ruhe.
HypnoBirthing und ich
Wie ich auf HypnoBirthing aufmerksam geworden bin?
Eine Kollegin von mir erzählte mir bereits vor einigen Jahren während ihrer Schwangerschaft einiges über HypnoBirthing - mein Interesse war geweckt. Sie las das Buch «HypnoBirthing» von Marie F. Mongan, die in den 1980er-Jahren auf der Theorie des englischen Geburtshelfers Dr. Grantly Dick-Read aufbaute. Seine Fear–Tension–Pain-Theorie
(Angst – Anspannung – Schmerz) verband sie mit praktischen Techniken wie Atem- und Entspannungsübungen, Visualisierungen, Selbsthypnose und positiven Affirmationen. Ihr Ziel war es Frauen zu einer angst- und schmerzfreien Geburt zu verhelfen.
Als meine Schwester schwanger wurde, war das HypnoBirthing-Buch wohl eines meiner ersten Geschenke an sie.
2024 wurde ich selber schwanger. Eine meiner ersten Fragen an meine Schwester war: «Hast du dieses Buch noch?»
Bereits im ersten Trimester vertiefte ich mich intensiv in das Buch und meldete mich gemeinsam mit meinem Mann für einen Tageskurs in Bern bei HypnoBirthing Schweiz an.
Wie HypnoBirthing meinen Mann und mich während der Geburt begleitet hat?
Dieser Kurs gab uns viel wertvolles Wissen mit. Für uns als Paar standen während der Geburt vor allem gezielte Atem- und Entspannungstechniken im Zentrum - wahre Goldstücke.
Während den Wellen (Wehen) spricht man von der langsamen Wellenatmung. Dabei stellte ich mir vor, auf jeder einzelnen Geburtswelle zu surfen. Jede Welle brachte mich meinem Baby ein Stück näher. Ich atmete durch die Nase ein und zählte in Gedanken etwas schneller auf 15. Anschliessend atmete ich durch die Nase aus und zählte im gleichen Tempo ebenfalls auf 15. Die Welle stieg, die Welle sank.
Wenn sich die Welle wieder zurückzog, kam eine Pause – der Wechsel zur Entspannungsatmung.
Dabei atmete ich in den Bauch ein und zählte in Gedanken auf vier. Beim ausatmen durch die Nase zählte ich bis acht.
Hier ging es darum, zu entspannen und wieder Energie für die nächste Welle zu tanken.
Die Hauptaufgabe meines Mannes?
Er war immer an meiner Seite und versorgte mich mit Wasser (Essen ging leider nicht, auch wenn wir leckere Sachen dabei hatten), kalte Tücher für die Stirn und vor allem mit den Worten
«Schatz, vergiss nicht zu atmen.»
Denn es gab sicher auch Momente, in denen ich aus dem Trancezustand und dem Fokus auf meine Atmung ausbrach und am liebsten gefragt hätte: «Wie lange dauert das eigentlich noch?»
Zum Glück war mein Mann als mein Geburts-Coach an meiner Seite. Er half mir immer wieder dabei, in meinen Rhythmus zurückzufinden und mich erneut auf den richtigen Wellengang vorzubereiten.
Mein Mann war mein sicherer Hafen. Wenn ich wusste, dass er neben mir stand, fehlte es mir an nichts.
Ich wusste, dass er, falls es mir aus irgendeinem Grund nicht möglich sein sollte zu sprechen, für mich sprechen würde. Das gab mir Sicherheit und ermöglichte es mir, meinen Fokus ganz auf mich, meinen Körper und mein Baby zu richten.
Was war meine wichtigste Affirmation?
«Die Welle kann nicht stärker sein als ich, denn mein Körper macht diese Welle»
Dieser Glaubenssatz hat mich durch die gesamte Geburt begleitet. Er hat mir ein tiefes Vertrauen in meinen Körper gegeben. Jede Phase der Geburt ergab für mich einen Sinn, und ich konnte darauf vertrauen, dass mein Körper wusste, was er tut.
Schmerzfreie Geburt mit HypnoBirthing?
Marie F. Mongan verbreitet ihrer Methoden im amerikanischen System teilweise sehr idealisiert und extrem. Dabei empfindet jede Frau Schmerzen anders. Vielmehr geht es darum, zu lernen, wie man mit dem Schmerz umgehen kann, und verschiedene Möglichkeiten der Schmerzbewältigung kennenzulernen. HypnoBirthing kann dabei helfen, die Geburt angstfrei anzunehmen und die Wellen willkommen zu heissen, um auf ihnen zu surfen, anstatt sie als etwas Bedrohliches zu empfinden und sich gegen sie aufzubäumen.
Die Zeit nach der Geburt
Nach der Geburt lag mein Hauptfokus zunächst ganz auf dem Stillen.
Jeden Abend, wenn meine Tochter beim Stillen in meinen Armen einschlief, wanderten meine Gedanken zurück zur Geburt. Keine einzige Sekunde dieses besonderen Erlebnisses möchte ich jemals vergessen.
Oft habe ich mich gefragt, wie die Geburt ohne die Vorbereitung mit HypnoBirthing verlaufen wäre. Ehrlich gesagt kann ich es mir kaum vorstellen. Wahrscheinlich hätte ich mich den Wellen und den Schmerzen viel hilfloser ausgeliefert gefühlt.
Vermutlich wäre ich schon früh in Panik geraten und hätte nach medizinischer Unterstützung – zum Beispiel einer PDA – gefragt.
Damit möchte ich keineswegs sagen, dass ich medizinische Hilfe grundsätzlich abgelehnt hätte. Wenn sie notwendig gewesen wäre, hätte ich sie selbstverständlich dankbar angenommen.
Für mich war jedoch etwas anderes entscheidend.
Durch die intensive Vorbereitung fühlte ich mich sicher, gut informiert und aufgehoben. Sie hat mir das Vertrauen geschenkt, dass mein Körper für die Geburt geschaffen ist und dass ich den Geburtsprozess positiv annehmen kann.
Was ist mein Ziel?
Bei meinen Spaziergängen durch den Wald kehrte immer wieder derselbe Gedanke zurück - ich möchte diese Erfahrung weitergeben. Anderen Frauen die Möglichkeit geben, sich auf eine positive und vertrauensvolle Weise auf ihre Geburt vorzubereiten. So entstand der Wunsch, selbst HypnoBirthing-Kursleiterin zu werden. Deshalb entschied ich mich, die Ausbildung zur Kursleiterin bei HypnoBirthing Schweiz zu absolvieren.
Und jetzt? Los gehts!
Ich freue mich sehr darauf, euch kennenzulernen und euch auf eurem ganz persönlichen Weg zur Geburt begleiten
zu dürfen.
Alles liebe und bis bald
Ramona
Aus- und Weiterbildungen
2026 HypnoBirthing Kursleiterin, HypnoBirthing Schweiz
2024 Yin Yoga Teacher, Shanti Grit Wade
2023 Reiki Grad 2, Gabriela Leuenberg
2023 Reiki Grad 1, Simon Aeschbacher
2023 Energetisches Heilen Grundlagenkurs, Simon Aeschbacher
2023 Dipl. Meditationslehrerin, Simon Aeschbacher
2017 Dipl. Gesundheitsmasseurin, Bodyfeet
2016 Kopfschmerz- und Migränetherapie, Bodyfeet
2011 Medizinische Praxisassistentin (MPA), EFZ